Es geht um Frauen in ihren besseren Jahren; Altersgruppe 28-37,5. Eine hübsch, viele mittelhäßlich, eine pervers fett. Jede neurotisch, alle auf der Suche nach dem Mann, der ihr Leben schön macht. Weil sie es verdient haben. Nicht genug, um es selbst zu schaffen oder wenigstens zu versuchen, aber immerhin. Die Männer sind aber nur Beiwerk und spielen in dem Film eigentlich keine Rolle. Dafür aber die Frauen, die oberflächlich behaupten, den jeweiligen Mann zu wollen, aber inhaltlich nur Dinge machen, die Männern eher gepflegt am Arsch vorbeigehen. Schminken, Diäten, Hochzeitskleider anziehen, Reden, mehr Reden, feiern, Alkohol trinken, backen (ok, die Ausnahme, die die Regel bestätigt) und immer wieder ganz viel Geld ausgeben. Denn darum geht es ja beim hochzeiten: Geld ausgeben. Geld ausgeben für die Vorbereitung der Feier, und Geld ausgeben für die Feier. Denn es muss ja gefeiert werden, dass man nach der Hochzeit noch mehr Geld des Mannes ausgeben kann.
Das alles wirkt wie eine Folge Hardcore-Emanzen-Sex-and-the-City auf Ecstacy. Könnte man als Genrefilm noch ertragen, wenn's wenigstens lustig wäre. Oder ein kleiner Hauch von Ironie aufblitzen würde. Oder beim Start ein Hinweisschild eingeblendet würde, dass es sich um eine Komödie handeln soll.
Tut es aber alles nicht. Das Ding wird trocken, ernst und unlustig durchgezogen. Pointen beziehen sich entweder auf den Genuß von Alkohol, oder auf die Ausflüsse von Körperöffnungen. Da kackt auch schonmal eine im Hochzeitskleid auf die Straße. Das reicht noch nichtmal für's Fremdschämen, das ist einfach nur schlecht und überflüssig.
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