An diesem Film mag ich ... nichts! Nicht die Beleuchtung, nicht den Schnitt, nicht die Kameraführung, nicht die Cinematographie (was auch immer das ist), nicht die opulenten Kostüme, nicht die historische Genauigkeit und nicht die Schauspieler, die allesamt wirken, als wären sie eh schon unbegabt und erfolglos verstorben, mit einem geheimen Voodoozauber zu Zombies wieder auferstanden und dann mit Ritalin ruhiggestellt worden.
Am allerwenigsten aber mag ich die unglaublich unvorstellbar dumme Story, die durch unglaublich dumm geschriebene und gesprochene Dialoge nicht vorangetrieben wird und die in erster Linie dumme Menschen in dummen Entscheidungsfindungsprozessen dumm darstellt und in einem noch viel dümmeren Ende kulminiert.
Zwischendurch passieren natürlich dumme Dinge, die aber nicht wirken wie dumme, alltägliche Dinge, sondern wie dumm geschriebene, gesprochene und inszenierte, völlig abstruse Situationen.
Die Handlung des Filmes ließe sich zwischen normalen, der verbalen Kommunikation fähigen Menschen in drei bis vier Sätzen vollumfänglich ihrem dummerweise unvermeidlichen und unverdienten Happy End zuführen.
Unbedingt ansehen. Das glaubt man sonst wirklich nicht.
1 comment:
Wenn man den Film gesehen (besser: sich durchgequält) hat bleibt an dieser Stelle nur der Kommentar: die Kritik klingt viel zu nett. In der Sache stellt dieses filmische Elaborat freilich einen der oder gar DEN heißen Anwärter auf die Goldene Himbeere dar - wenn die Produzenten das nicht sogar von Anfang an als Ziel verfolgt haben (es sieht ja ein bisschen so aus...). Wenigstens war das Machwerk als Test für Geduld und Ausdauer geeignet - man musste dauerhaft den Drang bekämpfen, das Kino (schreiend und fluchtartig) verlassen zu wollen. Wenn man es demnach als sportliche Herausforderung ansieht, kann man sich das wirklich antun - aber bitte auch nur dann.
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