Die Filmakademie Baden-Würtemberg hat wieder zugeschlagen. Diesmal mit einer milieuübergreifenden Milieustudie. Ja, das geht. Inhaltlich wird zunächst ein drogenkonsumierender Gymnasiast von einem Hauptschüler vor Prügel bewahrt. Im Weiteren kultiviert letzterer seine Blödheit, während ersterer von Schuldgefühlen geplagt dem vermeindlichen Freund zumindest vorgeblich in seinem nicht genauer ausgeführten Masterplan folgt. Dabei ahnt er - also der Gymnasiast - im Gegensatz zum durchschnittlich erfahrenen Sneakgänger nicht, dass sein befreundeter Angehöriger der türkischen Migrationsunterschicht für seine erlittene Haft und die damit einhergegangenen Demütigungen zurechenbar ursächlich ist. Nachdem daraufhin erstmal eine Stunde nichts erwähnenswertes mehr passiert (hallo?!? Filmakademie?!?), schlägt der Gymnasiast seine Mutter und sagt sich von seinem falschen Freund los.
Es folgen Abspann und McDonalds.
PS: Der Hauptdarsteller sieht übrigens Ewan McGregor in Trainspotting verdächtig ähnlich. Das gilt als Pluspunkt.
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