Das Genre der Teenie - Slasher lag viel zu lange brach. Dieses Meisterwerk soll und wird das völlig zu Unrecht kaum noch benutzte Konzept des "Mädchen wittern Gefahr, teilen sich auf und laufen nach oben" neu beleben: Brilliante Darsteller, die ihren inneren Seelenschmerz mit der drohnenden äußeren (Film-) Gefahr zu einem sozialkritischen - doch nicht übermäßig pessimistischen - Blick auf unsere Gesellschaft und deren moderne und antiquierte Unterhaltungsformen dergestalt ambivalent verkörpern, dass sich der Zuschauer zu Recht fragt, warum die Academy die nächste Oscar - Verleihung nicht einfach mal vorzieht.
Oder wie er (also der Zuschauer) so lange ohne die gewohnte Unterhaltung, die nicht Neues bietet, aber Altes schlecht umsetzt auskommen konnte.
Und warum sich beim Ansehen das gewohnte Gefühl vertrauter Heimeligkeit einstellt, aber man dennoch wünscht, es wäre schneller vorbei. Um am Ende nach stundenlangem Mitschämen dennoch ein Gefühl zu erlangen, dass am besten mit "war doch gar nicht sooo schlimm!" umschrieben ist.
Die Reflektion der sublimalen Wahrnehmung von Scheiße - das macht diesen Film besonders.
Er ist insoweit vergleichbar mit einer beliebigen Folge "Wetten dass?!".
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