Ein Film, bei dem ich mich nicht gelangweilt habe, den ich mich aber außerstande sehe, wiederzugeben. Alles etwas wirr und unklar, die Figuren tun nicht weiter nachvollziehbare Dinge und Neo und Alan Arkin sind auch schauspielerisch durchaus sympathisch.
Ansonsten aber plätschert Pipper Lees Leben über die Sneakleinwand und wird ohne weitere Beachtung wahrgenommen, von Anfang an ahnend, dass Frau Lee im Herbst ihres Lebens wohl zu der Erkenntnis gelangen wird, dass sie sich trotz massiver Schuldgefühle nicht weiterhin ausschließlich für Mann und Kinder aufopfern, sondern im Rahmen eines gesunden Egoismusses auch mal an sich selbst denken sollte.
Überraschenderweise geschieht es dann so auch.
Ist bestimmt so ein Frauending, aber zu dieser Erkenntnis kann man auch ohne den Film in kürzerer Zeit gelangen. Oder man guckt in der Zeit einfach nochmal "American Beauty".
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