Wednesday, 12 September 2007

DAS BOURNE ULTIMATUM

Kein wirklich schlechter Film, aber auch weit entfernt von wirklich gut.

G r ü n d e :

  1. Es kommt überhaupt kein Ultimatum drin vor.
  2. Die doch ungewöhnliche Geschichte wird absolut uninspiriert konventionell zuende erzählt. Nichts neues, stattdessen wird ausschliesslich auf der "Government denies knowledge" - Schiene rumgeritten.
  3. Insbesondere die Verweichlichung Bournes fällt negativ auf. Entweder er ist eine reflexartig trainierte Killermaschine, oder nicht. Großflächiges Verwunden kommt unglaubwürdig. Und der andere Killertyp am Ende, der erstmal ne Plauerei anfängt, geht ja wohl gar nicht.
  4. Die Synchronstimme. Nach den ersten beiden Teilen in OV merkt man erst, wie scheiße weinerlich die deutsche Stimme von Matt Damon ist. Im Englischen gehts.
  5. Bourne flieht vor CIA Agents in Moskau, Bourne flieht vor CIA Agents in London, Bourne flieht vor CIA Agents in Madrid, Bourne flieht vor CIA Agents in Tanger, Bourne flieht vor CIA Agents in New York ... System verstanden? Ist nach einer Weile ziemlich langweilig, auch wenn die Tanger - Szenen wirklich gut und angenehm unverbraucht sind.
  6. Der Film ist viel zu actionorientiert und hektisch. Die ersten beiden Teile lebten von ruhiger Stimmung mit Actioneinlagen. Hier wird nur noch rumgehetzt.
  7. Spoiler: Als gigantischen Pluspunkt werte ich den Zeitversatz - Trick, also den Zeitpunkt, wo das Ende von Teil 2 in den Teil 3 übergeht. Da hat sich jemand wirklich Gedanken gemacht. Und Daniel Brühl war auch ok...

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