Es sollte ein leichter flockiger Sneakabend werden und es lief Shooting Dogs, ein Film über den 1994er Massenmord in Ruanda.
Naja, man kann nicht alles haben.
Kein schlechter Film und sicher im Subgenre der Afrika-Betroffenheitsmovies der Spitzenreiter, aber trotzdem überhaupt nicht mein Fall.
Mag daran liegen, daß flüchten und tagelang untätig auf den Tod warten ohne irgendwas zu unternehmen, nicht jedermanns Sache ist.
Die Passivität dieses Filmes treibt einen in den Wahnsinn. Zumal man als Mitteleuropäer ständig gute Ideen hat, wie man die Situation drehen kann.
Von der teleologischen Auslegung des UN-Mandats bishin zur Meuterei gegen die (ebenfalls krankhaft lethargischen) Blauhleme ist da alles dabei.
Und wenn man dann die MGs kontrolliert. siehts schlecht aus für die Machetenjungs.
Man muss halt nur auch mal wollen wollen.
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